Sportliche Highlights in Katar

Sportliche Highlights

Hier finden Sie eine umfangreiche Auswahl an Stadien, Events und Sportarten

Falknerei

Die Falknerei ist eine seltene Sportart, die in Katar und anderen Ländern der Golf-Region seit Jahrhunderten praktiziert wird. Für die Menschen in der Region ist es mehr als ein Sport: Die Falknerei ist Teil ihrer nationalen und kulturellen Identität.

Einer der bekanntesten Wettkämpfe ist die jährliche „Katara International Hunting and Falcon Exhibition“.

Ein Besuch auf dem direkt neben dem Souq Waqif gelegenen „Falcon Souq“ vermittelt einen wunderbaren Einblick in die traditionelle Falknerei und die Bedeutung für die Gesellschaft des Landes. Auch ein Blick von außen auf das eigens für diese besonderen Vögel erbaute „Falcon Hospital direkt vor Ort ist überaus lohnenswert. Die stolzen Jagdvögel kosten nicht selten fünf oder sechsstellige Beträge und werden von ihren Besitzern wie die eigenen Kinder behandelt. Die beste Zeit, um die Szenerie zu beobachten, ist in der Regel gegen Abend, wenn potentielle Käufer die kostbaren Vögel in Augenschein nehmen.

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Al Shahaniya Camel Race Track

Die traditionellen und extrem beliebten Kamelrennen finden auf Katars populärer Rennstrecke in der kleinen Ortschaft Al Shahniya statt, rund eine Autostunde von der Innenstadt Dohas entfernt. Ein Besuch der Al Shahaniya Kamelrennbahn ist eine einzigartige Gelegenheit, um hervorragend ausgebildete und einige der teuersten Kamele der Welt zu bewundern.

Die Nutzung von Kamelen hat in Katar eine lange Tradition und stammt aus der Zeit der Beduinen, die die Kamele als Lastentiere für den Transport und als Lieferanten für Fleisch, Fell und Milch nutzten. Damals wie heute drücken die Tiere den Reichtum ihres Besitzers aus. Heutzutage sind die Kamele allerdings zunehmend nur noch für den Rennsport begehrt.

Bei den Rennen erreichen die Tiere teilweise Spitzengeschwindigkeiten von über 60 Kilometern pro Stunde. Heute werden in Katar keine Kameljockeys mehr eingesetzt. Statt dessen kommen Roboter-Jockeys zum Einsatz, die mit einer ferngelenkten Peitsche zur Steuerung der Kamele auf dem Rücken der Tiere platziert werden.

Obwohl es schattige Sitzplätze auf der Tribüne gibt, können Besucher wie Einheimische dem Rennen folgen, indem sie mit ihren Autos entlang der gepflasterten Straße fahren, die parallel zur zehn Kilometer langen Rennstrecke verläuft. Auf dieser können die Kamelbesitzer, die Trainer der Tiere oder die Besucher das Rennen auf Augenhöhe der Kamele verfolgen und dabei dieselbe Strecke wie die Tiere zurücklegen.

Von November bis Februar finden immer Freitags Wettkämpfe sowie nationale und internationale Turniere statt. Auch wenn einmal keine Rennen stattfinden, können Besucher täglich um 9.30 Uhr oder gegen 17.30 Uhr an der Strecke vorbeischauen, wenn die Kamele zum Training in die Arena gebracht werden. Rund um die Rennstrecke gibt es eine virtuelle Kamelstadt und Besucher sind herzlich eingeladen, die nahegelegenen Kamelställe zu besuchen.

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Doha Golf Club – Doha Masters 

Der Doha Golf Club ist ein 18-Loch-Golfparcours, der ein ganz besonderes Golf-Erlebnis bietet. Hier finden Sie eine großartige Landschaft mit acht künstlichen Seen, einem im traditionellen arabischen Stil gebauten Clubhaus und einem 9-Loch-Academy-Kurs – eingebettet in die Wüste Katars.

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Seit 1998 veranstaltet der Doha Golf Club das renommierte Qatar Masters Golfturnier. Das Turnier wird von der Commercial Bank gesponsert und findet zu Beginn eines jeden Jahres im Rahmen der „The European Tour“ statt. Viele der weltbesten Golfer konkurrieren auf dem einzigartigen und herausfordernden Wüstenkurs des Doha Golf Clubs, der sich als einer der längsten Par 72-Plätze der Tour präsentiert.

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Khalifa International Tennis and Squash Complex – ATP Open

Der Khalifa International Tennis and Squash Complex ist eine sehr gute und international bekannte Sportanlage mit hohem internationalem Format – mitten in Doha.

Die Qatar Open, unter dem Namen „Qatar ExxonMobil Open“ bekannt, sind ein professionelles Tennisturnier, dass auf Outdoor-Hartplätzen ausgetragen wird. Es ist derzeit Teil der ATP World Tour 250 Serie und findet jährlich im Januar im Khalifa International Tennis und Squash Complex in Doha statt. Die Qatar Open markieren seit 2009 den Beginn der ATP World Tour Saison.

In den letzten Jahren haben Rafael Nadal und Roger Federer die Saison regelmäßig in Katar eröffnet, mal bespielten sie einen Tennisplatz auf einem Boot vor der Bucht von Doha, mal einen „Zauberteppich“-Tennisplatz im Souq Waqif. Im Jahr 2011 kamen beide Spieler zeitgleich und eröffneten die neue Saison auf einem im Wasser in der Bucht von Doha gelegenen Tennisplatz. 2012 spielten sie im Katara Amphitheater bei Sonnenuntergang inmitten von mehr als 4.000 brennenden römischen Kerzen.

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Al Shaqab

Pferde haben in Katar eine lange Tradition. Das Emirat ist bekannt für seine reinrassige Araberzucht. Viele preisgekrönte Linien gehen auf das weltberühmte staatliche Gestüt Al Shaqab zurück. Al Shaqab ist eine Hommage an das arabische Pferd und die Tradition des Reitsports.

Die gesamte Anlage ist für höchste Ansprüche ausgerichtet und ist einladend gestaltet – für Besucher, Sportler und die Pferde gleichermaßen. Auf einer Fläche von zehn Hektar bietet die luxuriöse Pferdesportanlage mit mehreren Trainingsplätzen, klimatisierten Reithallen und gekühlten Stallungen Platz für bis zu 600 Pferde und deren Zucht und Ausbildung.

Das auf dem Areal liegende Reitstadion ist außerordentlich beeindruckend. Hier finden jedes Jahr bedeutende Reitturniere wie das CHI oder die Longinus Global Champions Tour statt. Zu Al Shaqab gehört auch das Distanzreiten.

Eine Reitschule bietet bei Al Shaqab Kindern und Erwachsenen eine Vielzahl von Aktivitäten und Möglichkeiten. Ein Besuch ist nicht nur für Reitsportinteressierte oder Pferdeliebhaber sehr lohnenswert.

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Aspire

Die Aspire Academy ist einer der weltweit größten Sportkomplexe. Die Akademie legt den Fokus auf die Förderung junger Sportler, wobei auch internationale Spitzensportler und Teams die ausgezeichneten Anlagen regelmäßig benutzen – unter anderem der FC Bayern München.

Die 2004 eröffnete Anlage verfügt über sieben Fußballfelder sowie Tennis- und Squashplätze, Laufbahnen, ein olympisches Schwimmzentrum, verschiedene Sporthallen, Laboratorien sowie Krafträume und Wohnheime für bis zu 1.000 Sportler.

Ein fundamentaler Bestandteil des Komplexes ist der Aspire Dome, eine 250.000 Quadratmeter überdachte Halle. Hier können 13 verschieden Sportevents gleichzeitig ausgerichtet werden.

Als Tribut an die 2006 ausgetragenen Asian Games wurde auf dem Aspire Gelände ‘The Torch’ gebaut – das mit 318 Metern höchste Gebäude in Katar, welches ein Hotel und ein rotierendes Restaurant mit atemberaubendem Ausblick beherbergt.

Mit dem Ziel, bis zum Jahre 2020 die weltweit führende Akademie für die Förderung und Entwicklung junger Sportler zu sein, steht die Aspire Academy für Exzellenz, Professionalität und Teamarbeit.

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Fussball

Die FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2022 wird in Katar stattfinden. Mit dieser Nominierung wurde Katar rund um den Globus schlagartig berühmt. Staunend und ungläubig haben viele Menschen gefragt, wie ein kleines Wüstenland wie Katar, das im Westen nicht eben als Fußballnation bekannt ist, ein Weltklasse-Event wie die Fußballweltmeisterschaften ausrichten kann.  

Das FIFA-Bewerbungskommittee hat sich jedoch im Jahre 2010 bewusst für Katar entschieden. In seiner Bewerbung, die von dem deutschen Planungsbüro Albert Speer & Partner erarbeitet worden ist, hat Katar mit folgenden Gründen für sich geworben: Noch nie hat eine Fußball-WM in einem arabischen Land stattgefunden. Noch nie hat eine Fußball WM in einem muslimischen Land stattgefunden, noch nie in einem Wüstenland. Katar versprach, die Spiele, die für den heißen Wüstensommer geplant waren, klimaneutral auszurichten. Dabei sollte neueste Technologie – unter anderem aus Deutschland – angewendet werden. Das wohlhabende Katar wollte damit ein Beispiel dafür geben, dass neue Technologie und der Einsatz erneuerbarer Energien in Wüstenländern eine große Zukunft haben.

Anfangs gab es Skepsis und auch Kritik. Vieles davon basierte jedoch auf Unkenntnis und Vorurteilen. Nicht der Sport und die Einzigartigkeit der Bewerbung beherrschte anfangs die Schlagzeilen, sondern die Kritik an den Arbeitsbedingungen für ausländische Arbeitskräfte. Mittlerweile haben anerkannte und legitimierte internationale Arbeitsorganisationen den Fortschritt der katarischen Regierung und der örtlichen Unternehmen bei der Arbeitsgesetzgebung anerkannt. Katar hatte unter den Ländern mit hohem Anteil von Arbeitsemigranten ohnehin schon zu den fortschrittlicheren gehört. Mittlerweile und auch als Ergebnis der internationalen Kritik gehört Katar zu den führenden Nationen – unter den Entwicklungs- und Schwellenländern allemal.

Die FIFA hat die Austragung der WM mittlerweile in den Winter gelegt. Dies geht jedoch nicht auf einen Wunsch der katarischen Regierung zurück. Sie hatte eine ordnungsgemäße, spieler- und publikumsfreundliche Austragung auch im Sommer garantiert.

Das „Supreme Committee for Legacy and Delivery“, die für die WM zuständige katarische Institution, hat Pläne für sieben der acht geplanten Bauten veröffentlicht. Das Khalifa International Stadium in der Aspire Zone ist bereits fertig gestellt. Es finden darin bereits Fussballspiele statt und kann besichtigt werden. Die weiteren Stadien befinden sich im Bau.

Eine Konstante, die sich durch die Architektur sämtlicher Stadien zieht, ist die Bezugnahme auf die Kultur Katars, welche in jedem der Stadien unterschiedlich interpretiert und umgesetzt wird. Sie ist eine Referenz an die Tradition des Landes und gleichzeitig an dessen Vision für die Zukunft. Die Weltmeisterschaft 2022 wird in vielerlei Hinsicht ein spektakuläres und innovatives Fußballevent werden. Man wird erstmals mehr als ein Spiel pro Tag besuchen können, weil die Stadien so dicht beieinander liegen. Sie werden mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein. Fan-Zones für Public-Viewing wurden bereits erprobt. Einige der Stadien sollen modular erbaut und später anderen, ärmeren Ländern zur Verfügung gestellt werden.

Fußball hat in Katar eine Tradition und einen sehr hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Das spiegelt sich durch die Existenz einer international wettbewerbsfähigen heimischen Profiliga und das große Interesse an internationalen Fußballmannschaften und Turnieren wieder. Die heimische QNB Stars League besteht aus zwölf Mannschaften. Gespielt wird eine Hin- und eine Rückrunde, wobei die ersten beiden Mannschaften sich für die AFC Champions League qualifizieren, die vorletzte Mannschaft in zwei Relegationsspiele geht (gegen den zweiten der zweiten Liga) und die letzte Mannschaft direkt absteigt.

Des Weiteren gibt es zwei Pokale: Zum einem den Qatar Cup, der unter den ersten vier Mannhaften der Liga ausgespielt wird, zum anderen den QSL Cup, in dem alle Erstliga-Mannschaften mitspielen.

Der Besuch eines dortigen Liga- oder Pokalspiels ist eine großartige Erfahrung für jeden, der gerne eine andere und zugleich leidenschaftliche Fußballkultur kennenlernen möchte.

In Katar spielen auch Frauen Fußball. Die katarische Frauen-Fußballmannschaft wurde zeitweise von der Deutschen Monika Staab trainiert. Es kam mehrfach zum Begegnungen mit deutschen Frauenmannschaften.

Weitere Informationen zur Weltmeisterschaft finden Sie hier hier, und Informationen zur Qatar Stars Leauge finden Sie hier.

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Lusail International Circuit 

Der Lusail International Circuit, eine Weltklasse-Motorsport-Strecke, ist die einzige Rennstrecke in der Region, die die höchste Einstufung der FIA (Circuit Licence Grade 1) und der FIM (Circuit License) erhalten hat.

Die Strecke ist 5,38 Kilometer lang, mit 16 Windungen, sechs links und zehn rechts, und einer Breite von zwölf Metern. Des Weiteren kann Flutlicht verwendet werden, um bei Nacht Tageslichtbedingungen zu schaffen.

Die MotoGP Saison wird seit 2007 auf dem Lusail International Circuit eröffnet und wird in der Szene als eines der spektakulärsten Rennen des Jahres geschätzt – unter anderem wegen der Nachtfahrt bei Flutlicht.

Weiter Informationen finden Sie hier

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